Aktuelles 2009 - 2012
Gedenkstätte - Liegenschaft - Nazi-Euthanasie
Zurück zu 1988 -2008.
- Aktuelles
2009 - 2012
- 27. Januar 2012, Gedenkstunde
- 26. Januar 2012, 25 Jahre Patenschaft
- November 2012, Totengedenken
- Oktober 2011, Pflege durch die Kommunalgemeinde
- 18. September 2011, Zugangserlaubnis
- 23. August 2011, Neuerscheinung
- 11. August 2011, Bürgermeister-Interview
- 7. Juli 2011, PID beschlossen
- 6. Juli 2011, LVR-Klinik Viersen
- 2. Juli 2011, Gedenkstätte - ein Spielplatz?
- Mai 2011, 2. Auflage mit Korrekturen
- 21. April 2011, Pflegearbeiten Gedenkstätte
- 21. April 2011, Pflegearbeiten Ehrenmal
- 27. März 2011, Kirchenzeitung berichtet
- 17. Februar 2011, Buchvorstellung in Waldniel
- 9. Februar 2011, Kaufvertrag für die Kent School?
- 3. Februar 2011, Buchvorstellung in Krefeld
- 27. Januar 2011, Gedenktag LVR Viersen
- 27. Januar 2011, Gedenkstunde Waldniel, 9 Uhr
- 22. Januar 2011, Buchvorstellung
- 3. Januar 2011, Zugang zur Kent School?
- 3. Januar 2011, Pflegearbeiten durch den Bauhof
- 8. November 2010, Neuerscheinung
- 5. November 2010, Zugangserlaubnis
- 28. Oktober 2010, Merländerstiftung, Krefeld
- 7. Oktober 2010, Pflegearbeiten der Europaschule
- 17. Juli 2010, Immobilienmakler HIC
- 16. Juni 2010, Projekt Memoo im Internet
- 12. Juni 2010, Führung abgesagt
- 04. Juni 2010, Fronleichnam
- 19. Mai 2010, Meinungen zur Präsentation
- 18. Mai 2010, Rathaus Waldniel
- 18. Mai 2010, Prof. Kaelber zu Besuch
- 5. Mai 2010, Projekt Memoo - denkwürdige Orte
- 29. April 2010, Eine Idee für Hostert
- 24. April 2010, Führung
- 27. Januar 2010, Gedenkstunde 2010
- 22. Januar 2010, Filmaufnahmen
- 22. Dezember 2009, Memoo - denkwürdige Orte
- 7. Dezember 2009, Landgericht Mönchengladbach
- 17. November 2009, Kinderfachabteilungen
- 8. November 2009, Gedenken in Lobberich
- 28. Oktober 2009, Patenschaft/Pflege
- 24. Oktober 2009, Kriegsspiele
- 5. September 2009, Gebäudeschäden
- 18. April 2009, Führungen durch Hostert
- 16. April 2009, Cannabis-Plantage im Keller
- 15. April 2009, Nickelback
- 27. Januar 2009, Rheinische Post
- 27. Januar 2009
- Januar 2009, Ausstellung im Rathaus
27. Januar 2012, Gedenkstunde
Um 9 Uhr fand auf dem ehemaligen Anstaltsfriedhof die alljährliche Gedenkstunde statt. bei der unter dem Leitwort "Wider das Vergessen" den Opfern der NS-Diktatur gedacht wurde.
Gestaltet wurde die Feier von Schülern der Europaschule Schwalmtal, die seit 25 Jahren die Patenschaft für die Gedenktstätte inne hat. Mehr als 150 Personen waren der Einladung gefolgt, Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe I, Bürgermeister Reinhold Schulz, zahlreiche Ratsherren, die Pfarrer Aymanns und Thummes sowie Pastoralreferent F. Kursawa als Kirchenvertreter, Menschen aus der Waldnieler Behinderteneinrichtung des LVR sowie zahlreiche weitere interessierte Bürger.



Um 15 Uhr begann im Verwaltungsgebäude des LKH Viersen mit einer Ansprache des Chefarztes Dr. Leidinger die Gedenkstunde. Daran schloss sich ein Gang zu den "Stolpersteinen" an, von wo die Busse der Gekrat die Patienten abtransportierten. Die Veranstaltung endete nach ca. 90 Minuten in der Johanniskirche.
26. Januar 2012, 25 Jahre Patenschaft

Der Grenzland-Kurier Viersen berichtet von der Patenschaft der Hauptschule Schwalmtal, heute Europaschule, für die Gedenkstätte Hostert. Artikell lesen/drucken
November 2012, Totengedenken
Berlin
(kna) Der Bundestag hat sich für ein würdiges Denkmal für die Opfer der
Euthanasie-Morde der Nazis ausgesprochen. Es soll errichtet werden auf
dem Gelände der Tiergartenstraße 4 in Berlin, wo die Dienststelle
untergebracht war, welche den Massenmord an ca. 300.000 geistig
Behinderten und Kranken organisierte.Schwalmtal An Allerheiligen fand am Kreuz hinter der Pfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt, Waldnieler Heide, das alljährliche Totengedenken statt, um den Opfern des Terrors aus Willkür und Menschenverachtung eine Stimme zu geben. Lichter wurden aufgestellt als Zeichen dafür, dass wir glauben, dass diese Frauen und Männer, diese Kinder, die in Hostert getötet wurden, leben, in der neuen Welt Gottes und in seiner Hand geborgen sind.
Vor Allerheiligen erneuerte die Europaschule Schwalmtal gemäß ihrer Patenschaft von Anfang 1987 die Bepflanzung um den Kissenstein auf der Gedenkstätte (s.u.). Schüler bemühten sich darüber hinaus, das Laub zusammenzukehren.
Oktober 2011, Pflege durch die Kommunalgemeinde
Mitte Oktober waren die Buchenhecke geschnitten und der Rasen gemäht. Der Bauhof der Gemeinde Schwalmtal hatte wieder ganze Arbeit geleistet.
18. September 2011, Zugangserlaubnis

Das aktuelle Schild warnt vor unbefugtem Betreten des Kent-School-Geländes. Es gibt für Nachfragen auch eine Email-Adresse an: kentschool@web.de
23. August 2011, Neuerscheinung
Herausgegeben von Lutz Kaelber und Raimund Reiter ist jetzt ein Sammelband erschienen, der sich mit "Kindermord und Kinderfachabteilungen im NS", Gedenken und Forschung befasst. Andreas Kinast ist der Autor des Kapitels "Kindermord in Waldniel und die Legende vom Widerstand". Das Buch kostet 39,80 €. Zum Verlagsinfo.11. August 2011, Bürgermeister-Interview
Der Schwalmtaler Bürgermeister Schulz am 11. August in der RP Viersen:"..... und ich ärgere mich über gleichgültige Hundebesitzer, die das Häufchen auf dem Bürgersteig liegen lassen. Das sind die kleinen Sachen, über die man sich ärgert. Im Großen stört mich die Kent School, aber da haben wir ja keinen Einfluss darauf, ob da was passiert. Was die Schlossbrauerei angeht,...."
7. Juli 2011, PID beschlossen
Mit deutlicher Mehrheit hat der Bundestag heute dem Gesetzentwurf zugestimmt, der die Präimplantationsdiagnostik erlaubt. Damit ist es jetzt auch in der BRD möglich, Menschen zum frühesten Entstehenszeitpunkt zu selektionieren. Die Argumente, die diese Öffnung für bedenklich halten, wurden verworfen, ebenso auch z.B. der Einwand, dass es "kein Recht auf ein Kind und erst recht kein Recht auf ein makelloses" geben würde (Ilja Seifert, Die Linken).6. Juli 2011, LVR-Klinik Viersen
Im Rahmen einer Weiterbildungsveranstaltung für die Mediziner und Pflegekräfte der LVR-Klinik Viersen informierte Andreas Kinast über die Morde in der Kinderfachabteilung Waldniel und die Verstrickung der leitenden Funktionsträger. Anschließend beantwortete er Fragen der Anwesenden.Spannend wurde es, als ein Gast, die Veranstaltung war für die Öffentlichkeit zugänglich, nach dem hypokratischen Eid der mordenden Ärzte fragte. Der Leitende Arzt Dr. Leidinger wies daraufhin, dass Ärzte zu solchen Taten kommen und zugleich "toller Arzt" als auch Mörder sein könnten. Er wies u.a. auf den Mediziner Carl Schneider, Heidelberg, hin, der versucht habe, die Anstalt zu leeren, um die Behandlung der Heilbaren zu forcieren. Ein solides Wertesystem sei Voraussetzung, um Ähnliches zu verhindern. Dazu diene auch diese Fortbildung.
2. Juli 2011, Gedenkstätte - ein Spielplatz?



Die Ruhebank vor dem Gedenkstein wurde wie Tor, Pfeiler, Kreuz mit Schlamm beschmiert. Ein Rundstab wurde aus dem linken Torflügel herausgebrochen. Zerstörung und Dreck! Die Opfer der Nazi-Ideologie können sich nicht wehren.
Mai 2011, 2. Auflage mit Korrekturen
Kinast, "Das Kind ist nicht abrichtfähig ..." ist jetzt wieder im Handel, nachdem die erste Auflage erfreulicherweise innerhalb weniger Wochen verkauft war. Der Autor nutzte die Gelegenheit, um u.a. einige Angaben zur Geschichte der Gebäude zu korrigieren. So wird jetzt deutlich, dass der verbindende Mitteltrakt nicht in der NS-Zeit, sondern in den fünfziger Jahren unter den Engländern für ein Militärhospital erstellt worden ist.21. April 2011, Pflegearbeiten Gedenkstätte

Der Bauhof der Gemeinde Schwalmtal hat zum Osterfest die Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie vorbildlich hergerichtet.

Hier stolziert ein Hahn, um 09:30 Uhr.

Von Schülern der 10. Klasse der Europaschule Schwalmtal hergerichtet: "Vergeben ja. Vergessen nie."
21. April 2011, Pflegearbeiten Ehrenmal

Der Gemeindeauschuss St. Mariae Himmelfahrt hat das Ehrenmal von 1962 wieder "auf Vordermann gebracht". Bäume wurden gefällt, Rasen neu eingesät, Platten befestigt.

Auch die Schrift auf den Tafeln von 1982 wurde nachgezogen.
27. März 2011, Kirchenzeitung berichtet
Die Kirchenzeitung für das Bistum Aachen berichtet auf Seite 3 über das 2010 erschienene Buch des Kempener Autors Andreas Kinast. Als pdf-Datei lesen?
17. Februar 2011, Buchvorstellung in Waldniel
Mittels einer Beamer-Präsentation veranschaulichte der Autor Andreas Kinast vor mehr als 70 Zuhörern in der Gemeindebibliothek am Markt den Prozess, der zur Ermordung der geistg behinderten Kinder in Waldniel-Hostert führte. Detailreich schilderte er die Vorgänge in der Kinderfachabteilung, indem er sowohl aus schriftlichen Unterlagen als auch aus eigenen Augenzeugeninterviews zitierte. Als er die Fotos von Anneliese, einem Kind mit Down-Syndrom, zeigte, und anschließend den Brief eines besorgten Vaters und die rüde Antwort des Tötungsarztes Hermann Wesse vortrug, war die Betroffenheit der Anwesenden spürbar. Zum Schluss beantwortete Andreas Kinast Fragen der Zuhörer. Für den beeindruckenden Abend dankten sie dem Autor mit kräftigem Beifall.9. Februar 2011, Kaufvertrag für die Kent School?
Laut Bericht der RP Viersen soll es einen notariellen Kaufvertrag für die Kent School geben. Erwerber soll eine Handelsgesellschaft aus dem Bergischen sein. Der Kaufpreis beträgt dem Vernehmen nach 1,5 Mill. Euro. Der Eigentümer Elmar Janssen wollte sich gegenüber der RP noch nicht dazu äußern. Zum Bericht der RP vom 9.2.2011.3. Februar 2011, Buchvorstellung in Krefeld
Der Autor Andeas Kinast stellte in der Villa Merländer in Krefeld sein im Dezember erschienenes Buch "Das Kind ist nicht abrichtfähig.... " vor. Über die gut besuchte Veranstaltung berichtete die WZ Krefeld.27. Januar 2011, Gedenktag LVR Viersen

Am Samstag, dem 29. Januar berichtete die Rheinische Post Viersen von der Veranstaltung. Das Foto (Busch/RP Viersen) zeigt die Plakate zur Kinderfachabteilung Waldniel in der Johanniskirche, der Anstaltskirche, in der auf beeinduckende Art und Weise den Opfern der NS-Euthanasie gedacht wurde.
Weiterer Bericht in "Extra Tipp am Sonntag" vom 30. Januar 2011
27. Januar 2011, Gedenkstunde Waldniel, 9 Uhr
am Samstag, dem 29. Januar berichtete die Rheinische Post Viersen von der Veranstaltung. Gestaltet wurde diese Gedenkstunde von einer 10. Klasse der Europaschule Schwalmtal, welche seit 1988 die Gedenkstätte betreut. Wieder waren zahlreiche Bürger gekommen, so auch eine Gruppe von der Wohngruppe Waldniel des HPH, Vertreter von Politik und Kirche unter ihnen Bürgermeister Reinhold Schulz, sein Stellvertreter Kurt v.d. Flierdt, die Pfr. Aymanns und Thummes. Sogar der WDR (Zum Beitrag) drehte einige Passagen mit. Bericht der RP Viersen vom 29. Januar 2011




22. Januar 2011, Buchvorstellung
In den Räumen der Sparkasse Krefeld in Waldniel stellte Autor Andreas Kinast sein Buch der Öffentlichkeit vor. Rheinische Post/Grenzlandkurier Viersen RP-online mit Fotostrecke3. Januar 2011, Zugang zur Kent School?

Seit Kurzem hängt neben dem Hinweis auf den Eigentümer Elmar Janssen diese Info-Tafel an dem Zugangstor neben der Gedenkstätte.
3.
Januar 2011, Pflegearbeiten durch den Bauhof

Der Bauhof der Gemeinde Schwalmtal schneidet die Buchenhecke zurück und entfernt Totholz.
8. November 2010, Neuerscheinung

In der angesehenen Reihe "Rheinprovinz" des Landschaftsverbandes Rheinland ist das Buch von Andreas Kinast über die Kinderfachabteilung Waldniel erschienen.
Der Verlag schreibt u.a:
"Das vorliegende Buch präsentiert erstmals eine umfassende Analyse der noch vorhandenen Unterlagen dieser Abteilung. In akribischer Recherchearbeit förderte der Autor Andreas Kinast eine Fülle weiterer Materialien, wie Prozess-, Personal- und Krankenakten, die mit dem Themenkomplex zusammenhingen, zutage und wertete es aus. Zudem wurden die letzten noch lebenden Zeitzeugen vom Autor ausfindig gemacht und befragt. Sie steuerten zum Teil einzigartiges Material aus Familienbesitz bei. Entstanden ist eine präzise Dokumentation und eingehende Analyse der furchtbaren Vorgänge in der Kinderfachabteilung Waldniel in den Jahren 1941-43 und der Kinder-„Euthanasie“ in der NS-Zeit." Weitere Informationen
5. November 2010, Zugangserlaubnis

Seit geraumer Zeit hängt am Tor der Zufahrt zum Gelände der ehemaligen Kent School Schwalmtal-Hostert diese Information.
28. Oktober 2010, Merländerstiftung, Krefeld

Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, v. 24.10.2010
7. Oktober 2010, Pflegearbeiten der Europaschule
Vor 23 Jahren übertrug der Gemeinderat der Hauptschule, heute Europaschule Schwalmtal, die Patenschaft für die Gedenkstätte. In diesem Herbst waren wieder wie in den Vorjahren Jugendliche aus den Klassen 9 und 10 bereit, die Pflege fortzuführen.
17. Juli 2010, Immobilienmakler HIC

Der Immoblilienmakler Hoersch, Nettetal, bietet jetzt das Areal in Waldniel-Hostert zum Kauf an. Interessant sind die Illustrationen, ein aktueller Film über die Gebäude und die Kirche, Grund- und Aufrisse verschiedener Gebäude aus den Jahren 2001 ff. und verschiedene Lagepläne. Dieses detaillierte Angebot ist zur Zeit zu finden unter dem Link
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16. Juni 2010, Projekt Memoo im Internet
Mittlerweile finden sich Informationen zur Gedenkstätte und zur Geschichte von Waldniel-Hostert im Internet-Portal des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Krefeld im Rahmen des deutsch-niederländischen Projekt "Memoo".Projekt Memoo/Info und Projekt Memoo/Zum Sprechtext
12. Juni 2010, Führung abgesagt

Für diesen Tag war eine Führung von der Kirche St. Mariae Himmelfahrt aus über die Gedenkstätte bis in die ehemalige Kinderfachabteilung und Anstaltskirche geplant. Wegen der Gefährdung durch die baulichen Gegebenheiten musste sie leider abgesagt werden. Nähere Informationen dazu RP v. 2. Juni und RP v. 3. Juni
04.
Juni 2010, Fronleichnam
Aufgrund
der trockenen Witterung wurde dieses Jahr wieder auf der Gedenkstätte
das Fronleichnamsfest von St. Mariae Himmelfahrt Waldnieler Heide
gefeiert. Pfarrer K.W. Koerschgens rief während der
Messe
die Opfer der NS-Euthanasie in Erinnerung, auf deren Gräbern die
Gläubigen gerade standen.

19. Mai 2010, Meinungen zur Präsentation
"Uns hat diese Ausstellung beeindruckt und berührt".Julia F.,10c der Europaschule Schwalmtal
"Unbegreiflich noch immer! Danke dafür, dass die Erinnerung wach gehalten wird!"
Uwe M.
"Eine gute und wichtige Sache. Nie darf so etwas in Vergessenheit geraten!"
Christa B.
"Das haben wir, mein Sohn war Schüler der Kent-School, nicht gewusst. Es gab nur Gerüchte."
Besucherin
"Zu einem Erholungswochenende waren wir in Hadamar. Wir haben da die Euthanasie-Gedenkstätte mit dem Vergasungsraum besucht. Der war klein, ich konnte mir gar nicht vorstellen, wie da so viele Menschen rein passten......"
R., Besucher
"Es muss damit endlich mal Schluss sein!"
Besucherin
18. Mai 2010, Rathaus Waldniel
Vom 13. April an waren fünf Wochen lang im Foyer des Rathauses in Waldniel vier Schautafeln zu sehen, die bereits im Ev. Gemeindezentrum Lobberich ausgestellt waren. Sie informierten die Öffentlichkeit über die Kent-School Hostert als Nazi-Tötungsanstalt für geistig behinderte Kinder und die Bemühungen der Gemeinde Schwalmtal, das Gedenken an die Opfer der Nazi-Euthanasie wach zu halten.

Weiter zu Schautafel 3, Schautafel 4
RP/Grenzland-Kurier Viersen vom 22. April 2010
18.
Mai 2010, Prof. Kaelber zu Besuch
Prof.
Lutz Kaelber,
Vermont/USA, suchte zum zweiten Mal die Gedenkstätte auf und
informierte sich dort über
die Ausdehnung des Anstaltsfriedhofs und die vermutete Lage der
Kindergräber. Danach reiste er weiter nach Dortmund-Aplerbeck zum
nächsten Standort einer KFA in NRW, dann weiter nach Lüneburg, wohin
Sommer 1943 38 kleine Waldnieler Patienten transportiert wurden. Von
ihnen erlebten 11 das Kriegsende. Prof Kaelber informiert auf seiner Website über die Nazi-Verbrechen an behinderten Kindern in Deutschland, Österreich, Tschechien und Polen sowie über die Erinnerungsarbeit an den betreffenden Orten. Jetzt ist auch Waldniel darin zu finden. Zur Kinderfachabteilung Waldniel
5. Mai 2010, Projekt Memoo - denkwürdige Orte
Vor Ort informierte sich die Projektleiterin Frau Dr. Schupetta, Stiftung Merländer/Stadtarchiv Krefeld, zusammen mit ihrem Mitarbeiter Herrn Ostrowski über die Gedenkstätte Waldniel-Hostert. Bei dem Gespräch waren u.a. anwesend Herr Tiskens, Gemeindeverwaltung Schwalmtal, und Herr Hubert van Horrick, Schulleiter i.R.Ziel des Projekts ist es, ca. 20 Stätten des Gedenkens im deutsch-niederländischen Grenzraum zu vernetzen. Weitere Informationen: Pressemitteilung der Villa Merländer, Krefeld.
29. April 2010, Eine Idee für Hostert
Laut Rheinische Post, Viersen, vom 29. April planen die Eheleute Fiene, Krefeld, auf dem Gelände Reiter auszubilden, Pferde zu schulen und ein kleines Hotel einzurichten. Für Samstag, den 5. Juni, haben sie das Gelände gemietet, um dort an einem Tag der Offenen Tür ihre Idee des "Connected Riding" vorzustellen. Die RP berichtet ausführlich. Auch der Eigentümer Elmar Janssen und das Planungsamt der Gemeinde Schwalmtal kommen im dem Zeitungsartikel zu Wort. Zum Bericht.24. April 2010, Führung

An dieser Veranstaltung nahmen etwa 25 Personen im Alter zwischen 9 und 75 Jahren teil. In der Kirche St. Mariae Himmelfahrt, Waldnieler Heide, erfolgte ausgehend von den sakralen Gegenständen aus der ehemaligen Anstaltskirche eine Einführung in die Geschichte von Hostert sowie des Nazi-Euthanasie-Programms mit den Morden in der Kinderfachabteilung Waldniel.
Auf der Gedenkstätte wurde der Opfer gedacht. Ein Raum in der ehemaligen KFA, hier waren die Kleinsten untergebracht, wurde aufgesucht. Zum Schluss der kostenlosen Führung konnten die Teilnehmer einen Blick in die prächtig ausgemalte Kirche werfen, durften aber nicht fotografieren. Denn der Eigentümer hatte das Fotografieren untersagt.
27. Januar 2010, Gedenkstunde 2010







Weiße Rosen erinnerten an die ermordeten Kinder, die hier in Waldniel-Hostert begraben wurden, an die Opfer in den Vernichtungslagern und zugleich an die Münchener Studenten, die ihren Widerstand gegen die Nazi-Herrschaft mit dem Leben bezahlten. Die von den 10. Klassen der Europa-Schule Schwalmtal gestaltete Feier zum 27. Januar beeindruckte. Die zahlreichen Gäste kamen von der Realschule Schwalmtal, aus Rat und Verwaltung, darunter Bürgermeister Schulz, aus Politik, Kirche und Nachbarschaft.
Ausführlicher Bericht im Grenzland-Kurier Viersen vom 28.1.2010
Auch in der Psychiatrie in Viersen-Süchteln fand am demselben Tage eine Gedenkstunde statt. Der Grenzland-Kurier Viersen berichtete am 29. Januar.
22. Januar 2010, Filmaufnahmen

Am 22. Januar 2010 fanden in und vor den verlassenen Gebäuden in Hostert Dreharbeiten zu dem deutsch-norwegischen Film "Home for Christmas" statt. Ort der Handlung ist der Kosovo zur Weihnachtszeit.


Hauptperson ist ein kleiner Junge, der Weihnachten feiern will.

Hier hat er gerade Pause und scherzt vor der Filmkamera.
Weitere Infos zum Filmprojekt
22. Dezember 2009, Memoo - denkwürdige Orte
Die Landeszentrale für politische Bildung NRW hat der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld rund 30.000 Euro für das deutsch-niederländische Projekt "Memoo - denkwürdige Orte" bewilligt. Wie die Stadt vergangene Woche mitteilte, widmet sich das Projekt mit Partnern aus den Niederlanden den Orten, die bislang von der Tourismusförderung eher ausgeklammert wurden. Das seien etwa die Kriegsgräberanlage in Ysselsteyn, das Museum Liberty Park in Overloon, die Kriegsgräberstätten bei Kleve, die verlassene Synagoge in Issum, die Gedenkstätte für die Kindereuthanasie in Waldniel-Hostert und die Villa Merländer in Krefeld, der Sitz der NS-Dokumentationsstelle, hieß es. Niederländische und deutsche Experten wollen populäre Ortsbeschreibungen erarbeiten, die im Internet zum Mitnehmen bereitgestellt werden sollen. (Quelle: Rheinische Post, Krefeld)
7. Dezember 2009, Landgericht Mönchengladbach
Heute wurden in Mönchengladbach die beiden Männer, Vater (58) und Sohn (30), die in den Cannabis-Anbau in Hostert verwickelt gewesen gewesen waren, zu einem Jahr bzw. zwei Jahren Gefängnis mit Bewährungverurteilt. Der Sohn muss eine Geldbuße von 5.000 € zahlen, der arbeitslose Vater 250 Arbeitsstunden leisten. (RP Viersen v. 8.12.09) Die Rheinische Post berichtete online: Prozess wegen Hanf-Anbau in Hostert17. November 2009, Kinderfachabteilungen
Prof. Lutz Kaelber aus Vermont/USA, der vergangenes Jahr Waldniel-Hostert aufsuchte und sich über die Gedenkarbeit vor Ort informieren ließ, hat jetzt ins Internet eine Website gestellt, die detailliert alle Kinderfachabteilungen im deutschen Herrschaftsgebiet aufführt und die unterschiedlichen Ansätze zum Gedenken an die Opfer dokumentiert. (Achtung: Angaben zu versch. Einrichtungen fehlen noch z.Z.):http://www.uvm.edu/~lkaelber/children/
8. November 2009, Gedenken in Lobberich
Während einer Gedenkstunde zur Pogromnacht im Ev. Gemeindezentrum, Steegerstraße, informierte der pensionierte Hauptschullehrer Peter Zöhren die Anwesenden über die Nazi-Euthanasie und die Morde in der Kinderfachabteilung Waldniel-Hostert. Vier Plakate im Format Din A0 illustrierten die Ausführungen und sind im Ev.Gemeindezentrum noch bis Ende Januar 2010 zu sehen. Bericht der RP vom 10.11. 200928. Oktober 2009, Patenschaft/Pflege
Wie alljährlich im Herbst waren Schüler und
Schülerinnen der Hauptschule-Europa-Schule Schwalmtal auf der
Gedenkstätte, um den Müll zu entfernen und das Laub zu
kehren. Der Gedenkstein wurde gründlich gereinigt, freigeschnitten
und bepflanzt. Auch die Ruhebank, die 1999 von einer britischen
Einheit gestiftet worden war, wurde gesäubert.
24. Oktober 2009, Kriegsspiele
Samstagnacht war der Gebäudekomplex Ort einer sogenannten "Nacht-Operation". Junge Leute in Militärkleidung, ausgerüstet mit täuschend echt nachgebildeten Waffen, spielten Krieg. Security gewährte am Tor ausgewählten Personen den Zutritt. Dem Vernehmen nach sollen 15 € als Eintritt zu zahlen gewesen sein.5. September 2009, Gebäudeschäden
Bei der Führung durch die Kirche Anfang September war die Zunahme der Gebäudeschäden im Vergleich zum Frühjahr augenscheinlich. Zwei Fotos dokumentieren den Zustand beispielhaft.
Fenster in der Westwand der ehemaligen Kirche, September 2009

Abschluss des Kirchenschiffs mit Wasserschäden (weiße Flecken im Wandgemälde!!), September 2009.
Weitere aktuelle Fotos zu Hostert von Bernd Hohnstock, Viersen
18. April 2009, Führungen durch Hostert
An drei Samstagen im Frühjahr und Sommer trafen sich zur Führung durch Hostert bzw. die Kent-School ingesamt mehr als 180 Personen in der Pfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt, Waldnieler Heide.
Nach einer halbstündigen Information über die schwierige Geschichte wurde zuerst der ehemalige Anstaltsfriedhof, jetzt die Gedenkstätte, aufgesucht. Hier gedachten die Besucher der ermordeten behinderten Kinder und der 1044 aus Hostert abtransportierten erwachsenen geistig behinderten und psychisch kranken Patienten.

Da der Eigentümer E. Janssen freundlicherweise den Zugang gestattet hatte, konnten danach Räume der ehemaligen "Kinderfachabteilung" und die entweihte Kirche besucht werden. Das Betreten des Geländes und der Gebäude geschah auf eigene Gefahr, denn Eigentümer und Veranstalter hatten eine Haftung ausschlossen. Dadurch war der Bewegungsraum zum Leidwesen mancher Besucher eng begrenzt.


Rheinische Post vom 21.4.09
Grenzland-Nachrichten vom 23.4.09
16.
April 2009, Cannabis-Plantage im Keller
Laut Pressemitteilung der Kreispolizei Viersen wurde heute Morgen durch
Beamte der Kripo Nettetal, einer Einsatzhundertschaft
Mönchengladbach und mehreren Diensthundeführern das
Gelände der ehemaligen Kent-School durchsucht. In einem Keller
wurden in zwei separaten Räumen 1500 Cannabis-Pflanzen von ca. 50
cm Größe gefunden, die durch entsprechende Beleuchtung und
Belüftung fachmännisch versorgt in ein bis zwei Wochen vor
ihrer Erntereife standen. Bei der Durchsuchung der Gebäude wurden
keine Personen angetroffen. Ermittlungen zu Betreibern und
Hintermännern dauern noch an.Westdeutsche Zeitung vom 17.4.09
15. April 2009, Nickelback

Die kanadische Rockgruppe Nickelback trat am 8. September 2008 in der Köln-Arena auf. Zuvor gab es in der Kirche ein Foto-Shooting. Das Bild zeigt die Musiker vor den Fenstern der Seitenkapelle in der ehemaligen Anstaltskirche. Weitere Fotos lassen sich im Internet finden. (Quelle: nickelback.com)
27. Januar 2009, Rheinische Post

Die Rheinische Post/Grenzlandkurier Viersen berichtet über die Gedenkstunde und stellt die Problematik der Nazi-Euthanasie an einem noch immer aktuellen Schicksal dar.
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27. Januar 2009
SchülerInnen der Klasse 10 der Hauptschule Schwalmtal gestalteten wie in den Vorjahren die Gedenkstunde für die Opfer der Nazi-Euthanasie anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahr 1945. Schulleiter Arthur Siemes erinnerte an das Schicksal der Patienten in der Heil- und Pflegeanstalt und in der Kinderfachabteilung Waldniel.
Stolpersteine im Rasen und Schilder mit Namen und Alter der kindlichen Opfer machten die unheilvolle Vergangenheit sichtbar. Silber gestrichene Kiesel in der Hand ließen die Kälte spüren, die zu überwinden alle Teilnehmer aufgerufen wurden.
Viele Gäste waren gekommen, Bürgermeister Reinhold Schulz, stellvertr. Bürgermeister Kurt v.d. Flierdt, Fraktionsvorsitzender Höckendorf, weitere Vertreter des Rates und van Grimbergen von der Verwaltung der Gemeinde Schwalmtal, Pfarrer Aymanns und Pastoralreferent Kursawa von der kath., Pfarrer Thummes von der evangelischen Kirche, Schüler und Schülerinnen aller weiterführenden Schulen und zahlreiche Bürger.


Januar 2009, Ausstellung im Rathaus

Die Bilderwand der Hauptschule Schwalmtal wurde für eine Woche im Rathaus der Gemeinde aufgestellt. Sie informierte die Öffentlichkeit über die Erinnerungsarbeit der Schule von 1988 an und lud zur Gedenkfeier ein.
