Heimatbote 2019

Freitag, den Mai 2019

Der Heimatbote Schwalmtal berichtet in der aktuellen Ausgabe (S. 91 – 96) über die Geschichte der Gedenkstätte Hostert (ab 1985), das Gedenken durch die Schüler der Hauptschule Schwalmtal, heute Europaschule, und über die Feier am 31. Januar diesen Jahres und illustriert den Text durch zahlreiche Abbildungen. Hiermit würdigt Walter Arretz als Mitherausgeber der Jahresschrift die Jahrzehnte langen Bemühungen der Schule, zusammen mit jungen Leuten das Gedenken an die Nazi-Opfer in Schwalmtal wachzuhalten. Das 150 Seiten starke Heft ist zu einem Preis von 12 Euro im örtlichen Buchhandel zu erwerben.

Cover der aktuellen Ausgabe

Ostermontag 2019

Eine Radtour führte am Ostermontag diese kleine Gruppe von sechs Teilnehmern aus Mönchengladbach nach Waldniel-Hostert. Bereits bei den Umbauarbeiten hatten sie vorbeigeschaut und wollten sich jetzt die fertige Gedenkstätte anschauen.

Berlin: Altglienicke

Die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Wohnen sowie Umwelt, Verkehr und Klimaschutz lobten in Zusammenarbeit mit dem Berliner Bezirksamt Treptow-Köpenick einen Wettbewerb zur Neugestaltung der Begräbnisstätte als Erinnerungsort für die Opfer aus Konzentrationslagern und Tötungsanstalten (Euthanasie) auf dem kommunalen Friedhof Altglienicke aus. Das zentrale Anliegen des Wettbewerbs war das Aufheben der Anonymität der Opfer mit der Benennung aller Namen und Lebensdaten.

An dem Wettbewerbsverfahren beteiligten sich elf Arbeitsgemeinschaften, bestehend aus Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten sowie Künstlerinnen und Künstlern. Das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Christoph Valentien tagte am 21. März 2019 und prämierte den Entwurf von outside! landschaftsarchitektur, Thomas Leidinger mit Katharina Struber und Klaus Gruber (alle Wien) mit dem ersten Preis und empfahl, diesen zur realisieren. Herzlichen Glückwunsch!!

Quelle: Pressemitteilung vom 26.03.2019.

Ausschreibung

Freundeskreis „Wolfsburg“

Der Freundeskreis mit Teilnehmern aus NRW und Baden-Würtemberg besuchte auf dem Weg zum Tagungsort der Wolfsburg/Mülheim die Gedenkstätte und ließ sich über den geschichtlichen Hintergrund informieren.

Freundeskreis zu Besuch

Andreas Kinast in Düsseldorf

Andreas Kinast im Autorengespräch

Am 18. März 2019 fand im Haus der Ärzteschaft, Düsseldorf, dieses Gespräch zwischen Frau Dr. Andrea Ditchen von der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und Andreas Kinast, dem Autor des Buches „Das Kind ist nicht abrichtfähig“, statt. Gut vierzig Personen folgten dieser Informationsveranstaltung, welche Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung »erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus« war.

Diese Ausstellung wird noch bis zum 15. April im Haus der Ärzteschaft gezeigt.
Quelle: Flyer der Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, Haus der Ärzteschaft, Tersteegenstraße 9 | 40474 Düsseldorf.