Viel Besuch

Samstag, den 25. Mai 2019

Pensionierte Führungskräfte der Feuerwehr im Kreis Viersen besichtigten heute zusammen mit ihren Frauen auf einer Radtour den Anstaltsfriedhof und ließen sich über das Leiden der geistig und körperlich Behinderten und Kranken in der Anstalt Waldniel und die Gedenkarbeit vor Ort informieren. Herbert Dieker brachte im Namen der 30 Teilnehmer Dank und Anerkennung für die beeindruckende Gestaltung und das Bemühen, die Erinnerung wach zu halten, zum Ausdruck. Er befand: “ Die Gedenkstätte ist für unsere geschichtliche Aufarbeitung unerlässlich“.

Pensionierte Leitungskräfte der Feuerwehr im Kreis Viersen

Als die Gruppe sich verabschiedete, kamen drei junge Leute aus Dortmund zufällig auf den Anstaltsfriedhof. Sie hatten gerade das Gelände mit Kirche und einigen anderen Gebäuden (für 45 Euro Eintritt p.P. ) besichtigt. Jetzt wollten sie wissen, was es mit den vielen Namensplaketten auf der Stelenwand auf sich hätte.

Lutz Kaelber

Dienstag, den 14. Mai 2019

Lutz Kaelber, Jahrgang 1962, Soziologie-Professor in Vermont/USA, forscht zur kollektiven Erinnerung und hat sich spezialisiert auf die Verbrechen der Nationalsozialisten an Kindern. Er besuchte heute nach 2008 und 2010 zum dritten Mal die Gedenkstätte in Waldniel-Hostert. Ihn informierten Vertreter von Schule und Kommunalgemeinde über die Arbeit vor Ort. Vielleicht wird der Wissenschaftler auch zu Waldniel-Hostert und der neugestalteten Gedenkstätte einen Beitrag veröffentlichen.

Hubert van Horrick, Astrid Symanski-Pape, Hannelore Zöhren, Hermann-Josef Güldenberg, Lutz Kaelber, Kurt van der Flierdt (von links). Foto: Peter Zöhren.

Heimatbote 2019

Freitag, den Mai 2019

Der Heimatbote Schwalmtal berichtet in der aktuellen Ausgabe (S. 91 – 96) über die Geschichte der Gedenkstätte Hostert (ab 1985), das Gedenken durch die Schüler der Hauptschule Schwalmtal, heute Europaschule, und über die Feier am 31. Januar diesen Jahres und illustriert den Text durch zahlreiche Abbildungen. Hiermit würdigt Walter Arretz als Mitherausgeber der Jahresschrift die Jahrzehnte langen Bemühungen der Schule, zusammen mit jungen Leuten das Gedenken an die Nazi-Opfer in Schwalmtal wachzuhalten. Das 150 Seiten starke Heft ist zu einem Preis von 12 Euro im örtlichen Buchhandel zu erwerben.

Cover der aktuellen Ausgabe

Ostermontag 2019

Eine Radtour führte am Ostermontag diese kleine Gruppe von sechs Teilnehmern aus Mönchengladbach nach Waldniel-Hostert. Bereits bei den Umbauarbeiten hatten sie vorbeigeschaut und wollten sich jetzt die fertige Gedenkstätte anschauen.

Berlin: Altglienicke

Die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Wohnen sowie Umwelt, Verkehr und Klimaschutz lobten in Zusammenarbeit mit dem Berliner Bezirksamt Treptow-Köpenick einen Wettbewerb zur Neugestaltung der Begräbnisstätte als Erinnerungsort für die Opfer aus Konzentrationslagern und Tötungsanstalten (Euthanasie) auf dem kommunalen Friedhof Altglienicke aus. Das zentrale Anliegen des Wettbewerbs war das Aufheben der Anonymität der Opfer mit der Benennung aller Namen und Lebensdaten.

An dem Wettbewerbsverfahren beteiligten sich elf Arbeitsgemeinschaften, bestehend aus Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten sowie Künstlerinnen und Künstlern. Das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Christoph Valentien tagte am 21. März 2019 und prämierte den Entwurf von outside! landschaftsarchitektur, Thomas Leidinger mit Katharina Struber und Klaus Gruber (alle Wien) mit dem ersten Preis und empfahl, diesen zur realisieren. Herzlichen Glückwunsch!!

Quelle: Pressemitteilung vom 26.03.2019.

Ausschreibung