Wanderbund von 1904

Auf Initiative von Robert Bückmann besuchten elf Mitglieder des Mönchengladbach-Rheydter Wanderbundes von 1904 die Gedenkstätte in Waldniel-Hostert und ließen sich von Astrid Symanski-Pape und Hannelore und Peter Zöhren über die NS-Verbrechen an behinderten Kindern und Erwachsenen in der Anstalt informieren.
In Anerkennung der Arbeit der drei Ehrenamtler spendeten die Besucher an die Lebenshilfe Viersen für den Film „Lauf für Ally“.

Omas gegen rechts

Auf Vermittlung der Waldnieler Medizinerin Dr. Birgit Bornhofen besuchte die Gruppe Omas gegen rechts aus Mönchengladbach die Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie in Waldniel-Hostert. Die 15 Gäste wurden über die Geschichte des St. Josefsheims, die NS-Kinderfachabteilung und die Entwicklung des Gedenkens vor Ort durch Dr. John Lentzsch, Hannelore und Peter Zöhren informiert. Letzterer empfahl das Buch über die Kinderfachabteilung von Andreas Kinast „Das Kind ist nicht abrichtfähig“ und bat zum Schluss um finanzielle Unterstützung für den Film „Ally“ der Lebenshilfe Viersen.

Demokratische Resilienz 2025

Im Rahmen von Informationsveranstaltungen zur „Demokratischen Resilienz“ des Polizeipräsidiums Mönchengladbach im Jahr 2025 nahmen am 12. November ca. 30 Mitarbeiter des Hauses an einer Führung zur NS-Geschichte von Waldniel-Hostert teil. Zunächst informierten Astrid Symanski-Pape, Hannelore und Peter Zöhren in der Kirche St. Mariae Himmelfahrt Waldnieler-Heide über die Verbrechen an geistig Kranken und Behinderten, Kindern und Erwachsenen, in der Anstalt und die Erinnerungsarbeit vor Ort. Auf der Gedenkstätte schloss die eineinhalbstündige Veranstaltung mit einer Schweigeminute zum Opfergedenken.

Am 3. , 5. und 15. Dezember nahmen drei weitere Gruppen des Polizeipräsidiums mit jeweils ca. elf Teilnehmern das oben dargestellte Fortbildungsangebot zur „Demokratischen Resilienz“ wahr.

Kallen 2

Monika Kallen, ehemalige Seelsorgerin der LVR-Klinik Rheydt, besuchte wieder die Gedenkstätte Waldniel-Hostert, dieses Mal mit weiteren acht interessierten Menschen aus Mönchengladbach. Das Betreuerteam des Gedenkortes, Dr. John Lentzsch, Hannelore und Peter Zöhren, informierte die Gäste über die Geschichte des Ortes, auch über die Vorgeschichte, die zu den Nazi-Morden an geistig behinderten Menschen in Hostert führte.
Die Teilnehmer sammelten für das Filmprojekt „Ally“ der Lebenshilfe Viersen. Foto

Kallen

Monika Kallen, ehemalige Seelsorgerin der LVR-Klinik Rheydt, besuchte zusammen mit fünf weiteren interessierten Menschen die Gedenkstätte Waldniel-Hostert. Das Betreuerteam dieses Gedenkortes, Dr. John Lentzsch, Astrid Symanski-Pape und Peter Zöhren, informierte die Gäste über die Geschichte der Einrichtung, des Anstaltsfriedhofs und seine Neugestaltung durch den LVR im Jahr 2017.
Als nach 90 Minuten die Führung endete, lehnte das Betreuerteam eine Spende als Dank für seine ehrenamtliche Arbeit ab. Dr. Lentzsch schlug vor, dass jeder Gast statt dessen individuell eine Spende der Lebenshilfe zukommen lassen könnte. Foto