Am Donnerstag, dem 16. April 2026, besuchten Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Mönchengladbach, die den Bereich Prävention und Opferschutz betreuen, die Gedenkstätte. Astrid Symanski-Pape und Peter Zöhren informierten die Gäste über wechselhafte Geschichte der Anstalt, ihre Einbindung in das mörderische System der NS-Euthanasie und die Entwicklung des Opfergedenkens vor Ort.
Schlagwort: Besuch
Gesamtschule Hardt
Zwei Lerngruppen der Gesamtschule in Mönchgladbach-Hardt besuchten am 26. bzw. 27. März 2026 mit ihren Lehrern Ludwig Rox und Gisa Kirstein von Hollen die Gedenkstätte für die Opfer der NS-Kinderfachabteilung Waldniel. Zwei Mitglieder des Gedenkstätten-Teams, Peter Zöhren und Astrid Symanski-Pape, informierten die Zehntklässler über die Verbrechen der NS-Euthanasie.


Wanderbund von 1904
Auf Initiative von Robert Bückmann besuchten elf Mitglieder des Mönchengladbach-Rheydter Wanderbundes von 1904 die Gedenkstätte in Waldniel-Hostert und ließen sich von Astrid Symanski-Pape und Hannelore und Peter Zöhren über die NS-Verbrechen an behinderten Kindern und Erwachsenen in der Anstalt informieren.
In Anerkennung der Arbeit der drei Ehrenamtler spendeten die Besucher an die Lebenshilfe Viersen für den Film „Lauf für Ally“.
Omas gegen rechts
Auf Vermittlung der Waldnieler Medizinerin Dr. Birgit Bornhofen besuchte die Gruppe Omas gegen rechts aus Mönchengladbach die Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie in Waldniel-Hostert. Die 15 Gäste wurden über die Geschichte des St. Josefsheims, die NS-Kinderfachabteilung und die Entwicklung des Gedenkens vor Ort durch Dr. John Lentzsch, Hannelore und Peter Zöhren informiert. Letzterer empfahl das Buch über die Kinderfachabteilung von Andreas Kinast „Das Kind ist nicht abrichtfähig“ und bat zum Schluss um finanzielle Unterstützung für den Film „Ally“ der Lebenshilfe Viersen.
Demokratische Resilienz 2025
Im Rahmen von Informationsveranstaltungen zur „Demokratischen Resilienz“ des Polizeipräsidiums Mönchengladbach im Jahr 2025 nahmen am 12. November ca. 30 Mitarbeiter des Hauses an einer Führung zur NS-Geschichte von Waldniel-Hostert teil. Zunächst informierten Astrid Symanski-Pape, Hannelore und Peter Zöhren in der Kirche St. Mariae Himmelfahrt Waldnieler-Heide über die Verbrechen an geistig Kranken und Behinderten, Kindern und Erwachsenen, in der Anstalt und die Erinnerungsarbeit vor Ort. Auf der Gedenkstätte schloss die eineinhalbstündige Veranstaltung mit einer Schweigeminute zum Opfergedenken.
Am 3. , 5. und 15. Dezember nahmen drei weitere Gruppen des Polizeipräsidiums mit jeweils ca. elf Teilnehmern das oben dargestellte Fortbildungsangebot zur „Demokratischen Resilienz“ wahr.