Im Rahmen einer Projektwoche besuchte eine Lerngruppe der GHS Wegberg zusammen mit ihrer Lehrerin Birgit Gravermann die Gedenkstätte Waldniel-Hostert. Peter Zöhren informierte. Zum Schluss legte jeder Teilnehmer im Gedenken an die Opfer selbst gestaltete farbige Plaketten am Fuß der schwarzen Wand nieder.
Katharina Struber und Klaus Gruber laden ein zu einer Ausstellung ihrer Arbeiten zur Erinnerungskultur im Schloss Jemnice/CZ. Am Montag, dem 29. Juni um 18 Uhr, wird die Ausstellung eröffnet und ist bis zum 31. August zu sehen. Dokumentiert ist auch die künstlerische Auseinandersetzung mit der Geschichte von Waldniel-Hostert.
Die Ausstellung findet statt im Rahmen der „open gallery“, eines interreg-projektes, in dem fünf weitere Künstlerinnen und Künstler ihre Werke in den mehr oder weniger sanierten Räumen des Schlosses präsentieren.
Die GHS Schwalmtal (Gemeinschaftshauptschule Schwalmtal) wurde in einem Festakt am Dienstag, dem 9. Juni 2026, in Margot-Friedländer-Schule umbenannt. Sie ist die zweite Schule in NRW, die diesen Namen trägt. (Bericht der RP Viersen vom 10. Juni). Der Rat der Gemeinde Schwalmtal stimmte am 19. Mai der Umbenennung zu. (Vorlage zum Ratsbeschluss, Abruf am 17.06.26).
Am Samstag, den 06.06.2026, trafen sich Mitglieder der SPD aus Mönchengladbach und Viersen mit Dr. John Lentzsch, um sich über die Geschichte der Anstalt in Waldniel-Hostert informieren zu lassen. Herr Eguzoro Ubochi (Ortsverein Volksgarten) hatte den Besuch organisiert und weitere Ortsvereine sowie die Jusos informiert und eingeladen.
Mehr als 20 Interessierte trafen sich zunächst in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt. Dr. Lentzsch berichtete hier von den Ursprüngen des St. Josefsheims. 1937 wurde Waldniel-Hostert eine Zweigstelle der Heil- und Plegeanstalt Süchteln-Johannistal. Der Bericht über die Euthanasiemorde während des zweiten Weltkriegs wurde mit großem Interesse und Betroffenheit aufgenommen.
Im Anschluss an die Information in der Kirche gingen alle Besucher zur Gedenkstätte. Hier informierte Dr. Lentzsch über die Geschichte des Gedenkens. Im Anschluss legten alle Anwesenden eine Schweigeminute für die Opfer ein.
Die Besucher haben sich dazu entschlossen, für das Projekt Ally der Film zu sammeln.
Am 28.05.2026 traf bereits um kurz vor 8 Uhr eine Reisegruppe um Leon Moonen aus unserem Nachbarland ein, um sich über die Geschichte der Anstalt informieren zu lassen.
Ein besonderes Interesse galt dabei der Ideologie des Nationalsozialismus und der Frage, wie diese Ideologie sich vor Ort in den Morden an Menschen mit Behinderung niedergeschlagen hat. Viele Nachfragen bezogen sich zudem auf die Rolle von Ärzten bei den Euthanasiemorden. Da die Gruppe sich auf einer Reise zu mehreren Orten von NS Verbrechen im Rheinland befand, verabschiedeten die Gäste sich nach einer Stunde, um nach Köln aufzubrechen.